Rheinischer Sauerbraten mit Rosinensoße
Ein klassisches deutsches Schmorgericht, bei dem Rindfleisch über mehrere Tage in einer aromatischen Essig-Wein-Beize mariniert wird. Das Ergebnis ist zartes, würziges Fleisch mit einer reichhaltigen, leicht süß-sauren Soße, die perfekt zu Knödeln und Apfelrotkohl passt. Ein wahrer Gaumenschmaus für besondere Anlässe.

Vorbereitung
45 Min.
Kochen
180 Min.
Portionen
6
Kalorien
442 kcal
Zutaten
Mengen werden automatisch angepasst.
- 1500 gRindfleisch(aus der Ober- oder Unterschale)
- 500 mlRotweinessig
- 500 mlWasser
- 250 mlTrockener Rotwein
- 2 StückZwiebeln(groß, grob gehackt)
- 2 StückKarotten(mittelgroß, grob gehackt)
- 2 Stange(n)Sellerie(grob gehackt)
- 3 StückLorbeerblätter
- 10 StückWacholderbeeren(leicht angedrückt)
- 1 TLSchwarze Pfefferkörner(ganz)
- 5 StückNelken
- 2 ELZucker
- 1 TLSalz(für die Beize)
- 2 ELPflanzenöl(zum Anbraten)
- 500 mlRinderfond
- 30 gLebkuchen(ohne Glasur, zerbröselt, oder Pumpernickel)
- 50 gRosinen
- 1 ELSaucenbinder(oder Speisestärke, nach Bedarf)
- Prise(n)Salz(nach Geschmack)
- Prise(n)Schwarzer Pfeffer(frisch gemahlen, nach Geschmack)
Zubereitung
- 1
Für die Beize Essig, Wasser, Rotwein, grob gehackte Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Pfefferkörner, Nelken, Zucker und 1 TL Salz in einem großen Topf aufkochen lassen. 5 Minuten köcheln lassen, dann vollständig abkühlen lassen.
- 2
Das Rindfleisch waschen und gut trocken tupfen. In einen geeigneten Behälter legen und mit der abgekühlten Beize übergießen, sodass es vollständig bedeckt ist. Im Kühlschrank 3-5 Tage marinieren lassen, dabei täglich einmal wenden.
- 3
Am Kochtag das Fleisch aus der Beize nehmen und gründlich trocken tupfen. Die Beize durch ein feines Sieb passieren und die Flüssigkeit auffangen. Das marinierte Gemüse wird nicht mehr benötigt.
- 4
In einem großen Bräter oder Schmortopf das Pflanzenöl stark erhitzen. Das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten, bis es eine schöne goldbraune Kruste hat.
- 5
Mit der passierten Beize und dem Rinderfond ablöschen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren, den Deckel auflegen und den Sauerbraten bei niedriger Hitze (oder im vorgeheizten Ofen bei 160°C Ober-/Unterhitze) ca. 2,5 - 3 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist.
- 6
Das fertige Fleisch aus dem Topf nehmen, in Alufolie wickeln und warm stellen. Die Soße durch ein feines Sieb passieren, um alle festen Bestandteile zu entfernen, und zurück in den Topf geben.
- 7
Den zerbröselten Lebkuchen (oder Pumpernickel) und die Rosinen zur Soße geben und unter Rühren aufkochen lassen, bis der Lebkuchen sich aufgelöst hat und die Soße leicht andickt. Bei Bedarf mit Saucenbinder oder in kaltem Wasser angerührter Speisestärke zur gewünschten Konsistenz andicken. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
- 8
Den Sauerbraten in Scheiben schneiden und mit der fertigen Rosinensoße übergießen. Traditionell mit Kartoffelklößen und Apfelrotkohl servieren.
💡 Tipp
Für eine besonders samtige Soße können Sie am Ende noch einen Schuss Sahne oder Crème fraîche einrühren. Sauerbraten schmeckt aufgewärmt oft noch besser, daher eignet er sich hervorragend für Meal Prep.
Nährwerte pro Portion
Kalorien
442 kcal
Protein
68 g
Kohlenhydrate
17 g
Fett
10 g
Ballaststoffe
1 g
Bewertungen (5)
Wie hat dir das Rezept gefallen?
Ein Festschmaus! So zartes Fleisch und die Rosinensoße ist ein Traum. Absolut empfehlenswert und gar nicht schwer zuzubereiten.
18.02.2026
Geschmacklich ganz gut, aber die Rosinensoße war nicht so meins. Zubereitung war einfach.
18.02.2026
Absolut lecker! Die Soße ist ein Traum, auch wenn die Zubereitung etwas Zeit braucht. Lohnt sich aber!
22.01.2026
Leckerer Sauerbraten! Die Rosinensoße war eine tolle Überraschung und die Zubereitung einfacher als gedacht. Gerne wieder!
20.01.2026
Fantastisch! Der Sauerbraten war butterzart und die Rosinensoße ein Traum. Absolut 5 Sterne wert und gar nicht so schwer!
11.01.2026